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©Studio-Ghibli-NDDTM

Miyazaki im Land der Aubusson‑Wandteppiche

Die Cité internationale de la tapisserie ist immer wieder für Überraschungen gut. Nach einem ersten, mit Bravour gemeisterten Versuch mit dem Werk von J.R.R. Tolkien, dem berühmten Autor der Saga „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“, ist nun das Werk des Meisters des japanischen Animationsfilms, Hayao Miyazaki, an der Reihe, in der Flachgewebeweberei sublimiert zu werden.

Insgesamt fünf großformatige Wandteppiche, die von vier seiner größten Meisterwerke inspiriert sind, werden bis Ende 2023 in Aubusson vor den Augen der Besucher entstehen: Prinzessin Mononoke, Die Reise der Chihiro, Das wandelnde Schloss und Nausicaä, das Tal der Winde.
Wenn die jahrhundertealte Kunstfertigkeit der Aubusson-Wandteppiche auf die farbenfrohe und engagierte Welt des talentierten japanischen Animationsfilmregisseurs trifft, verspricht dies einen außergewöhnlichen Wandbehang-Event!

Miyazaki in wenigen Worten…

Für diejenigen, die diesen genialen Schöpfer nicht kennen, arbeitete er am Anfang seiner Karriere mit verschiedenen Studios zusammen. Ihm sind Fernsehserien wie Heidi, das Alpenmädchen (1974) zu verdanken.
1985 gründete er zusammen mit Takahata das Studio Ghibli und drehte zehn Animationsfilme, darunter Das Schloss im Himmel (1986), Mein Nachbar Totoro (1988), Kiki, die kleine Hexe (1989), Prinzessin Mononoke (1997). Chihiros Reise (2001) bricht alle Kassenrekorde in Japan und erhält zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Goldenen Bären für den besten Film bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin 2002 und den Oscar für den besten Animationsfilm. Das wandelnde Schloss (2004) erhält den Osella-Preis bei den Filmfestspielen von Venedig 2004.

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Eine echte technische Herausforderung

Dieses neue Wandbehang-Event-Abenteuer ermöglicht es dem Besucher, den gesamten Prozess der Herstellung eines Aubusson-Wandteppichs zu erleben: die Auswahl des Modells und der Materialien, die Entwicklung des Kartons, das Weben und zum Schluss das Fallenlassen des Webstuhls.

Inspiriert von Miyazakis Werk, stellt sie eine echte Herausforderung dar, nicht nur für die Kartondozentin, sondern auch für die Lissierer (Personen, die den Wandteppich weben): Es geht darum, auf außergewöhnliche Weise von einem animierten Bild zu einem eingefrorenen Bild aus Textilmaterial überzugehen.
Jeder Wandteppich wird fast ein Jahr lang gewebt, so viele Gelegenheiten, um in die Cité de la Tapisserie zurückzukehren.

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Während des Besuchs zu entdecken:

  • Ein Raum, der der Vorstellungswelt von Hayao Miyazaki in den Wandteppichen von Aubusson gewidmet ist, wo der Besucher eingeladen wird, sich anhand von Modellen der Wandteppiche in das Projekt einzufühlen. Im Hintergrund des Raumes wird an der Wand ein Filmausschnitt mit einem Text, der die Szene zusammenfasst, animiert. Wenn der Ausschnitt das Bild des Modells zeigt, wird eine maßstabsgetreue Vergrößerung des zukünftigen Wandteppichs an die Wand projiziert.
  • Workshops für junges Publikum, um sich mit der Kunst der Aubusson-Wandteppiche und der Welt von Miyazaki vertraut zu machen
  • Der Besuch der Weberei, die Gelegenheit, den imposanten, 8 Meter langen Webstuhl zu entdecken, auf dem die Säumer den Wandteppich zum Leben erwecken
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