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Die Creuse und die Schule von Crozant

Porträt von Christophe Rameix: „Auf der Entdeckung der impressionistischen Landschaften und von Claude Monet“. – Besonderes Kennzeichen: arbeitete mehr als fünf Jahre lang an dem Buch, „L’École de Crozant“.

„Malerei zu verstehen ist wie Literatur, man braucht Elemente, um sich ihr zu nähern“, erklärt Christophe Rameix, Experte für Gemälde. Und gerade die Landschaften der Creuse, die von Crozant und dem Tal der Creuse, dienten vielen Malern als Vorbilder.

 

Die Landschaften der Creuse, die von Crozant und dem Tal der Creuse, dienten vielen Malern als Vorbilder.

Auf den Spuren der impressionistischen Maler

Bei einem Spaziergang in Fresselines, auf der Seite der kleinen Promenade du confluent, können Sie in die Fußstapfen von Claude Monet treten und genau an der Stelle stehen, wo er 1889 seine Staffelei aufgestellt hat. Dann haben Sie ein echtes Gemälde des Anführers der Impressionisten vor sich. „Das hilft wirklich dabei, zu verstehen, was eine Landschaft dieser Strömung war“, erklärt Christophe Rameix, der als Kind durch dieselben Landschaften rannte, die er nach eigener Aussage „über alles liebt“. Aus diesem Grund stürzte er sich vor zwanzig Jahren in das Abenteuer, ein Buch über die „Schule von Crozant“ zu schreiben. Eine Bezeichnung, die er einfach als eine Gruppe von Personen definiert, die dieselben Orte und zur selben Zeit gemalt haben. Und eben gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen alle Landschaftsmaler eines Tages durch Crozant, so wie sie es auch in Étretat getan hatten. Er begann seine Recherchen mit sieben oder acht Impressionisten wie Guillaumin, Monet oder Léon Detroy, und brauchte fünf Jahre, um einen Faden von mehr als 500 Künstlern zu entfalten.

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Warum die Creuse?

Warum wurde die Creuse zu einem der Interessensschwerpunkte dieser Maler? Weil sich seine Reliefs, seine Farben und ein sehr hoher Horizont vollkommen für das ideale Bild einer impressionistischen Landschaft, eigneten, deren Prinzip darin bestand, einen flüchtigen Augenblick einzufangen.

Diese Gemälde wurden übrigens in der Regel in weniger als einer Stunde mit absolutem Respekt vor dem Motiv gemalt, jeder Ast und jeder Grashalm sind genau an ihrem Platz in dem Moment, in dem sie vom Pinsel des Künstlers erfasst werden. Eine Flüchtigkeit, die bei den damaligen Kritikern den Eindruck eines unvollendeten Gemäldes erwecken konnte. Mit den Schlüsseln zum Impressionismus in der Tasche können Sie dann nach Herzenslust in den Kunstzentren des Creus, aber auch in allen Museen der Welt die Gemälde bewundern.

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